Download: Dritte Mobilitätsmesse im Autohaus Elmshorn
Pressebericht, September 2009 - pdf-Datei, 56 KB

3. Mobilitätsmesse im Autohaus Elmshorn zeigte aktuelle Modelle von VW und Audi

Im Rolli rein ins Familienauto

Das Besucherinteresse bei der dritten Mobilitätsmesse des Autohauses Elmshorn am 12. September 2009 zeigte: Dem norddeutschen VW- und Audi-Stützpunkthändler ist es gelungen, auf dem Firmengelände im Gewerbegebiet Kölln-Reisiek eine Fachmesse zu etablieren, die Interessenten aus der Region gerne annehmen. "Wir bieten unseren Besuchern einen konzentrierten †berblick über die aktuellen, behindertengerecht ausgestatten Modelle von VW und Audi und laden mit unseren Netzwerk-Partnern in vertrauensvoller Atmosphäre unverbindlich zu persönlicher, intensiver Fachberatung ein", beschreibt Verkaufsleiter Jürgen Stein das Konzept. "Damit ersparen wir vielen Interessenten lange Wege und zeitraubende Termine zu den Fragen, die sich aus dem Thema Fahrzeug und Handicap ergeben."

So hat das Autohaus Elmshorn etwa praktisch frisch vom Band die neuesten VW Golf-Modelle, den Golf 6 und den höhergelegten Golf Plus 6 vorgestellt, sowie den VW Caddy Maxi und A5 Cabrio. Diese Modelle sind bereits ab Werk mit einer Vielzahl von Fahrhilfen wie Blinkerhebel- oder Wischerhebelverlängerung, Betätigungshilfe für Wählhebel, Handbediengerät für Gas und Bremse und Multifunktionsdrehknauf mit Infrarot-Fernbedienung ausgestattet.

Ein Auto, zwei Gaspedale

Großes Interesse fand das linksseitige Gaspedal, das elektronisch per Knopfdruck auf Rechtsbedienung umgeschaltet werden kann. Es erlaubt somit auch einem Fahrer ohne Handicap die Nutzung des Wagens – praktisch vor allem, wenn sich mehrere Familienmitglieder das Auto teilen.

"Viele Fragen gab es auch zur EDAG-Rollstuhl-Ladehilfe, die den Rolli nach dem Umsteigen automatisch platzsparend hinter den Fahrersitz verlädt'", sagt Jürgen Stein. "Das bringt vielen Menschen eine neue Selbstständigkeit, denn die Bedienung erfolgt vom Fahrersitz aus und ist deshalb für alle Selbstfahrer interessant." Die Ladehilfe eignet sich für viele viertürige Modelle von VW und Audi. Mit ein bisschen †bung dauert es vom Einsteigen bis zum Fahrtbeginn keine 35 Sekunden, so der Hersteller.

Ganze Familien gruppierten sich immer wieder um den VW Caddy Maxi mit Auffahrrampe. Aus gutem Grund: Das Modell bietet fünf Sitzplätze und einen Platz für einen Rollstuhlfahrer, der während der Fahrt gut gesichert im Rolli sitzen bleiben kann.

Im Transporterbereich zog der T5 mit seinem sehr komfortablen Rollstuhlverladesystem mit Lift und Rampe für Selbstfahrer viel Aufmerksamkeit auf sich. Nachdem der Rollstuhl auf der Fahrerseite elektronisch auf Sitzhöhe gebracht worden, kann der Rolli nach dem Umsteigen automatisch hinter dem Fahrersitz verladen werden.

Dass auch kleine technische Hilfsmittel große Wirkung erzielen können, zeigt der RollirolleR von Petri+Lehr: Mit Hilfe der mobilen Verladehilfe können Rollis unter bestimmten Voraussetzungen einfach und kostengünstig in den Kofferraum verladen werden.

Mobil per Fahrrad

Nun bedeutet Mobilität natürlich nicht immer gleich, auf große Fahrt zu gehen – sprich, mit Auto unterwegs zu sein. Deshalb stellte das Flora Gesundheitszentrum Elmshorn als Netzwerkpartner des Autohauses Elmshorn eine breite Palette an Spezialfahrrädern und Therapierädern vor. Sie zeigen, dass auch Menschen mit Handicap mobil und fit bleiben können.

Fahrradspaß mit dem eigenen Rollstuhl nach Art des Tandems bringt das Rollstuhlrad Velo-Plus: Der Rolli wird einfach auf die Plattform des Rads geschoben und befestigt. Das Velo-Plus kann auch mit Elektromotor ausgestattet werden. Für fröhliches Radfahren zu Zweit hat die Firma van Raam das Fun2Go entwickelt. Dabei handelt es sich um eine Art Dreirad, das wegen seines vergleichsweise breiten Radstandes nicht umkippen kann. Das Auf- und Absteigen ist leicht und absolut barrierefrei möglich, weil das Rahmenrohr zwischen den beiden Sitzen verläuft. Darüber hinaus lässt sich der Beifahrersitz zur Seite schwenken, so dass man sogar von einem Rollstuhl bequem übersetzen kann.

Bei so vielen technischen Möglichkeiten stellt sich auch die Frage nach der Kostenübernahme bei der Anschaffung von Fahrzeugen und Hilfsmitteln. Hier war etwa Klaus Fischer, Behindertenbeauftragter der Stadt Elmshorn, vielgefragter und kompetenter Ansprechpartner auf der Mobilitätsmesse.

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